|
Das besondere an dieser Verpaarung!
Hintergrund: Der Biologe P.A. Oliehoek hat im Jahr 1999 die Population der Islandhunde wissenschaftlich untersucht. Ausgehend von den “Ursprungshunden” wurde die ganze Population in verschiedene “Familien” eingeordnet. Dabei kam
als Ergebnis heraus, daß die meisten Islandhunde zu wenigen sehr großen “Familien” gehören und es nur ein paar Hunde gibt, die aus sehr kleinen Familien kommen.
Ziel der heutigen Zucht sollte sein, dass die Gene der kleinen Familien erhalten bleiben, um die genetische Vielfalt des Islandhundes aufrecht zu halten. Es ist daher sinnvoll, die Islandhunde aus den kleinen Familien gezielt
miteinander zu verpaaren.
Lagsi´s Vater Vaskur IS 02814/93 gehört zur Familie M1, einer sehr kleinen Linie ausgehend von Vaskur fra Thorvaldsstödum.
Fiola ist ein Nachkomme von Berono von der Schellenmühle, dieser Hund kommt aus einer kleinen Linie ausgehend von Katur fra Hvitarbakka (Familie V o. W).
Zwar sind die Gene der Vorfahren teilweise schon durch Verpaarungen mit Hunden aus den anderen Familien “verwässert” worden, trotzdem versuche ich mit dieser Verpaarung diese Gene zu bewahren.
|